FAQ: Ihre Fragen, unsere Antworten

 

Der MA "Empirische Demokratieforschung" wurde reakkreditiert. Die neue Prüfungsordnung tritt zum Wintersemester 2017/18 in Kraft. Dazu habe ich eine Reihe von Fragen.

  • Ich bin bereits im MA "Emprische Demokratieforschung" eingeschrieben. Muss ich ab WS 2017/18 nach der neuen Prüfungsordnung studieren?

Nein. Sie können Ihr Studium nach der Prüfungsordnung, die derzeit in Kraft ist, fortführen und beenden.

  • Ich würde gerne zur neuen Prüfungsordnung wechseln. Ist das möglich?

Ja: Bitte schreiben Sie eine Mail an Dr. Annette Schmitt (schmitt@politik.uni-mainz.de) und teilen Ihren Wechselwunsch mit. Sie erfahren dann, innerhalb welcher Frist Sie sich mit welchem Text an den Prüfungsausschuss für Masterstudiengänge des FB 02 wenden müssen, um verbindlich Ihren Wechsel in die Wege zu leiten.

  • Ich bin mir unsicher, ob ich wechseln soll. Unter welchen Umständen ist das sinnvoll?

Beim Wechsel von der bestehenden zur neuen Prüfungsordnung werden alle Studien- und alle Prüfungsleistungen anerkannt, die Sie nach der bestehenden Prüfungsordnung erbracht haben, außer Veranstaltungen und die Modulprüfung in Modul 5. Wenn Sie also

  • in Modul 5 noch keine oder wenige Leistungen erbracht haben UND
  • sich stärker für "Wahlen und politische Partizipation" als für "Internationale Politik und spezifische Politikfelder" interessieren, dann kann ein Wechsel für Sie sinnvoll sein.
  • Ein Wechsel ist gegebenenfalls auch dann (oder: zudem) sinnvoll, wenn Sie ein bis zu 9-wöchiges Praktikum machen wollen und Ihr Praktikumsgeber darauf besteht, dass ein Praktikum dieser Länge nach der Prüfungsordnung in Ihrem Studiengang vorgesehen ist.

Wenn Sie weitere Frage haben oder sich einfach unschlüssig sind: kommen Sie bitte in die Sprechstunde von Frau Dr. Schmitt (Di 10-11:30 Uhr, GFG 04-439).

Was ist zu beachten, wenn ich sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang eingeschrieben bin?

Es ist möglich, sofern Sie an der Johannes Gutenberg-Universität oder an einer anderen deutschen Hochschule einen Bachelor-Abschluss erwerben, ein Semester lang sowohl im Bachelor- als auch im Master-Studiengang eingeschrieben zu sein. Diese Regelung soll es Studierenden ermöglichen, mit dem Master-Studium zu beginnen, obwohl noch nicht alle Leistungen, die im Rahmen des Bachelor-Studiengangs erbracht wurden, gut geschrieben sind und folglich das Bachelor-Zeugnis noch nicht vorliegt. Nicht vorgesehen ist, dass Sie während des ersten Semesters im Master-Studiengang substantielle Leistungen im Bachelor erbringen. Das Master-Studium ist ein Vollstudium, Sie haben also genug damit zu tun, alle Master-Anforderungen zu erfüllen, und keine Zeit, noch flugs eine Bachelor-Arbeit zu schreiben.

Bitte beachten Sie, dass Sie bis zum Ende des 1. Fachsemesters im Master-Studiengang Ihr Bachelor-Zeugnis unaufgefordert dem Studierendensekretariat vorlegen müssen; ansonsten erlischt Ihre Zulassung zum Master-Studiengang.

Für Bewerber aus dem Ausland gilt: Zum Zeitpunkt der Bewerbung muss das Bachelor-Zeugnis (oder der Nachweis eines äquivalenten ersten Hochschulabschlusses) vorliegen.

Was passiert, wenn ich dreimal die Klausur "Statistik II" nicht bestehe?

Wenn Sie in Ihrem Bachelor-Studium Veranstaltungen zur Statistik und den Methoden der empirischen Sozialforschung besucht und mehr als 6, aber weniger als 14 Leistungspunkte auf diesem Wege erworben haben, dann müssen Sie in den ersten beiden Fachsemestern Ihres Masterstudiums die Klausur "Statistik II" bestehen.  Und sehr wahrscheinlich schaffen Sie das im ersten Anlauf. Falls nicht, gibt es zwei Wiederholungsmöglichkeiten. Die 2. Wiederholungsmöglichkeit wird allerdings nur bei Bedarf angeboten, also wenn Sie wirklich zweimal durchgefallen sein sollten. Das ist allerdings äußerst unwahrscheinlich. Falls Sie aber tatsächlich dreimal nicht bestehen, erlischt Ihre Zulassung zum M. A. Empirische Demokratieforschung.

Im Einzelnen: zur Vorbereitung der Klausur können Sie die Vorlesung "Statistik II" besuchen, die allerdings nur im Wintersemester angeboten wird. Im Anschluss daran sollten Sie die Klausur mitschreiben. Sollten Sie die Klausur nicht bestehen, haben Sie die Möglichkeit, am Ende des Sommersemesters die Klausur erneut zu schreiben. Und sollte auch das wider Erwarten schief gehen, wird Ihnen eine zweite Wiederholungsmöglichkeit vor Ablauf des 2. Fachsemesters eingeräumt.

Kann ich mich für ein weiteres Seminar anmelden, obwohl ich schon alle Seminare, die ich in einem Modul besuchen muss, besucht habe?

Welche Veranstaltungen Sie unter welchen Bedingungen zusätzlich besuchen können, sehen Sie in Jogustine unter "Zusätzliche Lehrveranstaltungen im MA 'Empirische Demokratieforschung'".

Muss ich den Bachelor-Abschluss mit einer bestimmten Mindestnote bestehen, um zum MA "Empirische Demokratieforschung" zugelassen zu werden?

Nein. Es besteht kein fester N. C. in Form von einer Mindestnote.

Gibt es keinerlei Zulassungsbeschränkungen?

Nur im Fall, dass die Nachfrage zum WS 2017/18 unser Angebot an Studienplätzen im MA "Empirische Demokratieforschung" übersteigt, wird es einen flexiblen N. C. geben.

Wo finde ich im kommentierten Vorlesungsverzeichnis die "Übung" zur Vorlesung "Forschungsmethoden" im Modul 1?

Die "Übung" heißt inzwischen "Kleingruppe" und ist auch genau dort im kommentierten Vorlesungsverzeichnis zu finden.

Wie werden die Leistungen, die ich im Wahlmodul 10 erbringe, "verbucht"?

Über Jogustine können Sie sich für die Veranstaltungen des Studium Generale anmelden. Sie haben in jedem Semester die Wahl zwischen zwei Vorlesungen mit dazu gehöriger Übung. Bitte beachten Sie: Sie können die Übung nur parallel zur Vorlesung besuchen, also nicht zu einem späteren Zeitpunkt. Über Jogustine können Sie sich auch für Seminare zur fachspezifischen Anwendung von Forschungsmethoden und/oder für berufsfeldqualifzierende Seminare anmelden. Bitte beachten Sie: Falls Sie Ihren BA am Institut für Politikwissenschaft der JGU erworben haben, dürfen Sie Veranstaltungen zu Themen, die Sie bereits besucht haben, nicht erneut wählen.

Wenn Sie ein Praktikum absolvieren, gelten dieselben Anerkennungsbedingungen wie im BA Politikwissenschaft. Sie finden sie hier. Zuständig ist derzeit Herr Dr. Winkler.

Wenn Sie Lehrveranstaltungen anerkennen lassen wollen, die Sie außerhalb der Politikwissenschaft an der JGU erbracht haben, kommen Sie bitte in die Sprechstunde der/s Beauftragen für den Masterstudiengang "Empirische Demokratieforschung" (derzeit Fr. Dr. Schmitt) und bringen Sie die Teilnahmebestätigung(en) mit. Wenn es sich um (eine) Vorlesung(en) handelt, beachten Sie bitte die Vorgaben im Modulhandbuch.

Was ich über das Projektmodul wissen sollte

1. Das Projektmodul besteht aus dem Projektseminar und einer das Projekt begleitenden Übung. In der Übung werden das Thema des Projekts, seine Durchführung und die Ergebnisse besprochen.

2. Das Projektmodul wird abgeschlossen mit einem schriftlichen Bericht und der Präsentation des Projekts.

a) Der Projektbericht:

- Abgabetermin: Es gilt der Abgabetermin für Modulprüfungen in Form von Hausarbeiten.
- Umfang:

i) Wenn das Projekt von einem/einer Studierenden durchgeführt wird, gelten die Anforderungen, die an eine Modulprüfung in Form einer Hausarbeit in den Masterstudiengängen gestellt werden.

ii) Wenn das Projekt von einer Gruppe durchgeführt wird, gilt folgendes:

- Die eigenständige Leistung eines jeden Gruppenmitglieds muss klar erkennbar sein und der individuelle Beitrag jedes Gruppenmitglieds muss mindestens 10 Seiten umfassen.
- Dem Bericht wird eine gemeinsame Einleitung vorangestellt; er wird durch ein gemeinsames Fazit abgeschlossen. Für die Qualität dieser Teile sind die Gruppenmitglieder gleichermaßen verantwortlich.

b) Die Projektpräsentation:
- Die Projektpräsentation besteht aus der Vorstellung des Projekts (Thema, Methode, Ergebnisse) und einer anschließenden Diskussion mit Fragen aus dem Publikum.
- Für die Präsentation stehen 15 Minuten zur Verfügung; dem schließt sich eine 15-minütige Diskussion an. Gruppen mit vier oder mehr Mitgliedern haben jeweils 20 Minuten Zeit für Präsentation und Diskussion.
- Wenn ein/e Studierende/r den Termin der Präsentation nicht wahrnehmen kann, gilt:

i) dem/der Dozenten/in muss umgehend eine Entschuldigung vorgelegt werden, und zwar in Form von einem ärztlichen Attest oder einer anderen offiziellen Bestätigung, aus der hervorgeht, dass es nicht die Schuld der betreffenden Person war, den Termin verpasst zu haben.

ii) der/die Dozent/in vereinbart mit der betreffenden Person einen Ersatztermin.

iii) bei Gruppenpräsentationen: die anderen Mitglieder der Projektgruppe müssen in der Lage sein, die Lücke, die durch den fehlenden Beitrag entsteht, so zu füllen, dass die Präsentation insgesamt zusammenhängend und schlüssig ist.

3. Die Bewertung der Modulprüfungsleistungen:

- Die Bewertung beruht auf dem Gesamteindruck aus schriftlicher und mündlicher Leistung. Die mündliche Leistung bestätigt oder korrigiert den Eindruck der schriftlichen Leistung; das ist sowohl nach oben als auch nach unten möglich, aber maximal im Umfang von +/- 1,0.
- Es müssen beide Leistungen erbracht werden, und zwar mit mindestens ausreichendem Ergebnis. Das ist nicht der Fall, wenn

i) die Leistungen zwar erbracht, aber mindestens eine davon nicht als „ausreichend“ bewertet wird,
ii) der Projektbericht nicht fristgerecht abgegeben wird,
iii) der Termin der Projektpräsentation unentschuldigt versäumt wird.

Die Modulprüfung gilt dann insgesamt als nicht erbracht.

Was muss ich machen, wenn ich eine Hausarbeit wegen Krankheit nicht fristgerecht abgeben kann?

Sie müssen dann ein ärztliches Attest im Studienbüro (Ansprechpartnerin Frau Dagmar McCaslin) vorlegen, um eine Fristverlängerung zu erwirken. Das Formular zum Download finden Sie hier.

Wann bietet wer welches Projektmodul an?

Damit Sie besser planen können, wann und bei wem Sie Ihr Projekt durchführen wollen, finden Sie die vorläufige Liste der Anbieter des Projektmoduls in den nächsten zwei bis drei Semestern. Bitte beachten Sie: die Angaben gelten natürlich immer nur unter Vorbehalt.

WiSe 2016/17

  • Landwehr: Projektseminar zu "Demokratie - Erwartungen und Enttäuschungen der Bürger" (Übung in der Kleingruppe im SoSe 2017)
  • Roller: Projektseminar und Übung in der Kleingruppe zu "Demokratisierung und Politische Kultur"
  • Zimmerling: Projektseminar und Übung in der Kleingruppe zu "International Politics: A Morally Free Zone?"

SoSe 2017:

  • Landwehr: Projektseminar und Übung in der Kleingruppe zu "Demokratische Innovationen - Erwartungen und Enttäuschungen der Bürger"
  • Arzheimer:  Projektseminar und Übung in der Kleingruppe zu "Die Wähler rechtspopulistischer, rechtsradikaler und rechtsextremer Parteien in Europe"
  • Niemann: Projektseminar zu "EU External Policy" (Übung in der Kleingruppe im WS 17/18)

WiSe 2017/18:

  • Faas: Projektseminar und Übung in der Kleingruppe zu "Bundestagswahl 2017"
  • Roller: Projektseminar "Demokratie und autoritäre Herausforderungen" (Übung in der Kleingruppe im SoSe 2018)