Inhaltliche Schwerpunkte und Studienverlauf (bei Studienbeginn bis inkl. SoSe 2017)

  • 4 Fachsemester
  • 8 Module
  • 120 Leistungspunkte

Politikwissenschaftliche Forschungsmethoden (Modul 1)
Hier vertiefen Sie Ihre Kenntnisse der Wissenschaftstheorie sowie der analytischen, qualitativen und quantitativen Methoden der Politikwissenschaft. Unser Ziel ist es, Sie in die Lage zu versetzen, empirische Arbeiten anderer kritisch zu bewerten und eigene Studien theoriegeleitet und methodisch fundiert anzufertigen.

Politische Institutionen und Prozesse (Modul 2)
Hier lernen Sie mehr zur Entstehung und Entwicklung, zum Funktionieren und zur Leistungsfähigkeit von Demokratien, Parteien- und Wahlsystemen. Sie lernen politische Institutionen und Prozesse auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene systematisch zu beschreiben, zu analysieren und zu vergleichen.

Demokratietheorien (Modul 3)
Hier beschäftigen Sie sich u. a. mit speziellen empirischen, aber auch normativen Demokratietheorien und erwerben die Grundlagen, um theoriegeleitete empirische Demokratieforschung betreiben zu können.

Politische Einstellungen und Verhaltensweisen der Bürger (Modul 4)
Hier erfahren Sie mehr über politische Einstellungen und politische Kultur, Wählerverhalten und politische Partizipation sowie die Auswirkungen von Haltungen und Handlungen der Bürger auf die Stabilität und Performanz von Demokratien.

Internationale Politik und spezifische Politikfelder (Modul 5)
Hier setzen Sie sich einerseits mit den Begriffen, Theorien und Problemen der Internationalen Beziehungen, speziell der europäischen Integration auseinander. Andererseits lernen Sie die Methode der Politikfeldanalyse kennen, mit einem besonderen Schwerpunkt in der Außenpolitik, aber auch in der Europa-, Sozial- oder Umweltpolitik.

Projektmodul: Probieren geht über Studieren! (Modul 6)
Hier erarbeiten Sie eine eigene Studie von der Formulierung der Fragestellung und der theoretischen Annahmen über die Sammlung, Analyse und Interpretation von Daten, Dokumenten und Materialien bis zur Präsentation der Ergebnisse. Dazu findet in jedem Semester, und zwar in der Regel am ersten Freitag der Vorlesungszeit, ein "Tag des Projekts" statt, eine kleine wissenschaftliche Tagung, zu der alle Studierenden und Lehrenden des Instituts für Politikwissenschaft eingeladen sind, um mit Ihnen über Ihr Projekt zu diskutieren.

Information zum Projektmodul finden Sie in der rechten Spalte und v. a. unter den FAQs. Den genauen Termin des "Tags des Projekts" finden Sie auf den Webseiten des Instituts unter "Studium" und dort: "Termine und Fristen".

Wahlmodule 7, 8, 9 und 10: Sie haben die Qual der Wahl. Bitte wählen Sie zwei der folgenden vier Wahlmodule:
Interdisziplinäre Grundlagen und Kompetenzen I (Wahlmodul 7)
Interdisziplinäre Grundlagen und Kompetenzen II (Wahlmodul 8)
Berufsfeldqualifikationen und Methodenanwendungen (Wahlmodul 9)
Praktische und fachübergreifende Qualifikationen (Wahlmodul 10)

In den Wahlmodulen zu "Interdisziplinären Grundlagen und Kompetenzen" werfen Sie einen Blick über den disziplinären Tellerrand, indem Sie sich in einer Vorlesung und der dazu gehörigen Übung mit einem (und wenn Sie sich für Wahlmodul 7 und 8 entscheiden: mit zwei) der folgenden Themen beschäftigen:
- Grundlagen wissenschaftlicher Erkenntnis,
- Grundfragen der Ethik,
- Kultur und Kulturbegegnung,
- Argumentation, Logik, Rhetorik.

Im Wahlmodul zu Berufsfeldqualifikationen und Methodenanwendungen werfen Sie einen Blick in die Praxis: Sie wählen zwei Übungen zu Berufsfeldern, die Ihnen nach Ihrem MA-Abschluss offenstehen, oder zwei Seminare, in denen die hart erarbeiteten Methoden endlich zur Anwendung kommen, oder kombinieren die Berufsfeldorientierung mit der Methodenanwendung (Übung und Seminar).

Im Wahlmodul 10 erkennen wir Ihre Bemühungen an, außerhalb der Politikwissenschaft Qualifikationen zu erwerben, etwa wenn Sie an der JGU Sprachkurse besuchen oder Ihre Computerkenntnisse erweitern. Alternativ kann hier ein mindestens 4-wöchiges Praktikum anerkannt werden. Damit sieht unsere Prüfungsordnung ein Praktikum vor, was inzwischen häufig Voraussetzung dafür ist, einen Praktikumsplatz zu ergattern.

Abschluss:

Sie schreiben Ihre Masterarbeit – dafür haben Sie vier Monate Zeit –, stellen diese Arbeit in einer 45-minütigen mündlichen Prüfung kurz vor und beantworten dann nach Absprache mit Ihren PrüferInnen Fragen zu zwei weiteren Themen aus zwei unterschiedlichen Modulen des M.A. Empirische Demokratieforschung. Und dann sind Sie ein Master der Empirischen Demokratieforschung.

Prüferinnen und Prüfer sind:
Arzheimer, Kai, Univ.-Prof. Dr.
Falter, Jürgen W., Univ.-Prof. Dr.
Huber, Sascha, Dr. (Vertretung von Univ.-Prof. Dr. Arzheimer)
Landwehr, Claudia, Univ.-Prof. Dr.
Mielke, Gerd, Hon.-Prof. Dr.
Muno, Wolfgang, PD Dr.
Niemann, Arne, Univ.-Prof. Dr.
Pohl, Kerstin, Univ.-Prof. Dr.
Roller, Edeltraud, Univ.-Prof. Dr.
Schumann, Siegfried, Apl. Prof. Dr.
Zibell, Stephanie, PD Dr.
Zimmerling, Ruth, Univ.-Prof. Dr.