Auslandspraktikum

1. “Generation Praktikum”: Warum überhaupt ein Praktikum machen?

Jede/r Studierende sollte im Laufe des Studiums die Möglichkeit nutzen, im Ausland zu studieren oder ein Praktikum zu absolvieren. Auslandsaufenthalte erweitern den Horizont, führen zur Verbesserung der Sprachkenntnisse und machen sich exzellent im Lebenslauf.

Zu den vom Institut für Politikwissenschaft vermittelten Auslandsstudienaufenthalten finden Sie mehr auf der Erasmusseite unter Erasmus Outgoings. Neben dem EU-finanzierten Erasmus-Programm gibt es eine Vielzahl von Stipendien für Studienaufenthalte in und außerhalb von Europa. Bitte erkundigen Sie sich darüber bei der Abteilung Internationales.
Auf dieser Seite wollen wir Sie auf Möglichkeiten der finanziellen Föderung von Praktika hinweisen: Immerhin werden Praktika, wenn überhaupt, nur dürftig bezahlt, und “hinkommen” muss man schließlich auch. Es geht also um Stipendien als Beitrag zu den Reise- und Lebenshaltungskosten, während Sie ein Auslandspraktikum machen.
Neben den vielen guten inhaltlichen Gründen für ein Praktikum (praktische Anwendung der im Studium gelernten Inhalte, reale Überprüfung von “Wunschberufen”, Verbesserung der beruflichen Chancen durch gezeigte Bereitschaft zur Mobilität etc.) gibt es einen “schlagenden” formalen:  Gemäß der Prüfungsordnungen der Studiengänge B.A Kernfach und Magister Politikwissenschaft müssen Studierende ein mindestens 6-wöchiges Praktikum in einem gegenstandsnahen Bereich absolvieren.

2. In welchen Bereichen ist ein Praktikum möglich?

Für Politikwissenschaftler bieten sich Praktika an:

  • in Internationalen Organisationen;
  • bei Verbänden, Stiftungen und NGOs;
  • in Parlamenten;
  • in der Verwaltung;
  • in der Politischen Bildung;
  • im Bereich der Public Affairs und der Politikberatung;
  • in Auslandsvertretungen;
  • bei Europäischen Institutionen;
  • in den Medien;
  • in der Markt- und Meinungsforschung.

3. Welche Fördermöglichkeiten bestehen?

Zwar müssen Sie nur sechs Wochen in ein Praktikum investieren, aber für ein Auslandspraktikum ist diese Zeitspanne zu kurz: Bis man angekommen ist, sich zurecht findet, in die Arbeitsabläufe eingebunden ist und gerade beginnt, sich zu entspannen, muss man schon wieder die Koffer packen. Diesem Umstand tragen auch die Förderer Rechnung, indem die meisten nur Praktikumsvorhaben finanziell unterstützen, die mindestens zwei, oftmals aber auch drei oder mehr Monate in Anspruch nehmen. Es handelt sich also um Praktika, die in der Regel nur während der Vorlesungszeit, also in einem Auslandssemester absolviert werden können.
Die folgenden Förderprogramme können diesen Auslandsaufenthalt organisatorisch und/oder finanziell erleichtern:

4. Weiterführende Literatur

  • Albert Oeckl (Hg.): Taschenbuch des öffentlichen Lebens (Zeitschrift). Bonn: Festland-Verlag, (beinhaltet Adressen von weltweiten Einrichtungen zur Vermittlung von Praktika; ist auch in den Uni-Bibilotheken zu finden).
  • Anna von Rechenberg: Stage Europe. Praktika bei den EU-Institutionen. Berlin: Europa-Kontakt Informations- und Verlagsgesellschaft mbH. 2003. ISBN: 3980802442. 17 Euro (nennt die wichtigsten Zugangsbedingungen, wie Bildungsabschluss, Sprachen, Altersgrenzen etc., Bewerbungsfristen und -wege sowie die Ansprechpartner).
  • Broschüre über Wissenswertes rund ums Auslandspraktikum: Wege ins Auslandspraktikum. Hrsg.: DAAD; GIZ; IJAB; ZAV; IAESTE)
  • Abteilung Internationales der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Informationen zu Praktika im Ausland.