Magister Politikwissenschaft

Bitte unbedingt beachten:

Eine Neu-Einschreibung in den Magisterstudiengang ist seit Wintersemester 2008/2009 nicht mehr möglich. Studierende, die ihr Magisterstudium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vor dem Wintersemester 2008/2009 aufgenommen haben, konnten sich noch bis 30.09.2015 prüfen lassen, d. h. bis dahin mussten alle Prüfungen abgeschlossen sein. Fristverlängerungen konnten nur gewährt werden, wenn ein Härtefallantrag z. B. wegen Krankheit oder Schwangerschaft gestellt und auch offiziell genehmigt wurde. Ab dem 01.10.2017 besteht kein Rechtsanspruch mehr auf die Fortführung des Magisterstudiums, und zwar auch dann nicht, wenn ein Härtefall vorliegt

Im Folgenden finden Sie den Wortlaut eines Schreibens der Prodekanin für Studium und Lehre des FB 02 vom 14.10.2014:

Liebe Studierende in den Magisterstudiengängen des FB 02,

wie Sie wissen, laufen alle Magisterstudiengänge mit dem Ende des nächsten Sommersemesters zum 30. Sept. 2015 endgültig aus. Ein Magisterabschluss ist danach nicht mehr möglich.

Haben Sie Ihre Magisterarbeit schon angemeldet oder sind Sie in der Abschlussphase sogar noch weiter fortgeschritten?

Dann wird der rechtzeitige Abschluss für Sie kein Problem sein. Viel Erfolg!

Haben Sie Ihre Magisterarbeit noch nicht angemeldet?

Dann möchte ich Sie daran erinnern, dass Sie Ihre Arbeit möglichst umgehend anmelden müssen, um nicht in Terminschwierigkeiten zu kommen:

* Für die Erstellung der Magisterarbeit haben Sie 6 Monate Zeit.

* Die mündliche Magisterprüfung können Sie erst machen, wenn die Arbeit von beiden Gutachtern mindestens mit der Note 4,0 bewertet wurde. Zwischen der Abgabe der Magisterarbeit und der mündlichen Prüfung sollten Sie 3 Monate einkalkulieren. Ihre Gutachter/Prüfer werden sich bemühen, Ihre Arbeit möglichst rasch zu bewerten und Ihnen dann zeitnah Prüfungstermine anzubieten. Aber im nächsten Sommer ist ein besonders großer Andrang zu erwarten, was die Begutachtungszeiten und auch die Wartezeiten für mündliche Prüfungen verlängern kann. Die vorlesungsfreie Zeit ist für Ihre Dozenten außerdem die Zeit, in der diese ihrer Forschungspflicht nachkommen und z. B. Tagungen besuchen müssen; für Gutachten und Prüfungen ist also gerade im August/September wenig Zeit.

Sie sehen: Es ist höchste Zeit, dass Sie Ihre Magisterarbeit anmelden!

Falls Sie noch Studienleistungen zu erbringen haben, müssen Sie das in diesem Wintersemester tun, wenn Sie den Studienabschluss noch erreichen wollen. Zur Magisterarbeit können Sie sich anmelden, sobald alle Pflichtscheine vorliegen. Falls nur noch ein einziger Schein fehlt und ein Dozent bestätigt, dass Sie diesen voraussichtlich im laufenden Semester erwerben, können Sie sich ebenfalls anmelden; Sie erhalten dann eine vorbehaltliche Zulassung zur Magisterprüfung (für Details s. Magisterprüfungsordnung).

Haben Sie Probleme mit der Organisation Ihres Studienabschlusses?

Dann lassen Sie sich unbedingt so bald wie möglich beraten. Die meisten Probleme lassen sich lösen, wenn Sie sich rechtzeitig darum kümmern. Nutzen Sie die Sprechstunden der allgemeinen Studienberatung Ihres Faches oder Ihrer Dozenten!

Und damit nichts schiefgeht, noch ein Tipp: Lesen Sie unbedingt die Magister-Prüfungsordnung und die Informationen des Prüfungsamtes (s. Webseiten des Prüfungsamtes des FB 02)

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Studienabschluss!

Mit freundlichen Grüßen,

Ruth Zimmerling

Prodekanin für Studium und Lehre des FB 02                                Mainz, den 14.10.2014

 

Bei weitergehenden Fragen zum Magisterstudiengang können Sie sich wenden an:
Dr. Christoph Wagner
Georg Forster-Gebäude, Jakob Welder-Weg 12, 4. Stock, Raum 04-431
Tel.: +49 6131 39-25956
E-Mail: wagner@politik.uni-mainz.de

1. Überblick

Im Magisterstudiengang Politikwissenschaft können die Studierenden entweder ein zweites Hauptfach oder zwei Nebenfächer aus einer Reihe von anderen Fächern, darunter auch sozialwissenschaftliche Fächer (z. B. Soziologie, Publizistik, Wirtschafts­wissenschaften) wählen. Politikwissenschaft kann außerdem als Nebenfach in vielen anderen Magister­studiengängen gewählt werden.
Im Grundstudium werden alle üblichen Teilgebiete der Politikwissenschaft gelehrt: Politisches System der Bundesrepublik Deutschland, Vergleichende Politik­wissenschaft, Internationale Beziehungen, Politische Theorie, Wirtschaft und Gesellschaft, Politische Sozio­logie, Empirische Sozialforschung und Statistik. Das Grundstudium ist in weiten Teilen standardisiert. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Studierende über grundlegende Kenntnisse der theoretischen und empi­rischen Ansätze der Politikwissenschaft verfügen.
Im Hauptstudium können sich die Studierenden je nach persönlichen Interessen und Qualifikationen auf bestimmte Themengebiete spezialisieren. Eine Beson­derheit des Studiums in Mainz besteht darin, dass die Studierenden von der empirischen Ausrichtung des Instituts für Politikwissenschaft profitieren können.

2. Hauptfach Politikwissenschaft: Leistungsnachweise

Im Grundstudium:

Tutorium: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (in Kombination mit der Vorlesung 'Einführung in die Politikwissenschaft' obligatorisch für Erstsemester)
Je 1 Grundseminarschein aus den Teilgebieten
- Politisches System der BRD
- Politische Theorie
- Internationale Beziehungen
- Analyse und Vergleich politischer Systeme
- Wirtschaft und Gesellschaft
- Methoden der Politikwissenschaft / empirische Sozialforschung und Statistik

Zwischenprüfung: Während des Grundstudiums sind studienbegleitend drei Zwischenprüfungsteilleistungen zu erbringen, die dritte im letzten Semester des Grundstudiums.

Im Hauptstudium:

3 Hauptseminare aus mindestens zwei der oben genannten Teilgebiete (die Teilnahme an einem Hauptseminar setzt bei Hauptfachstudierenden den erfolgreichen Abschluss der Zwischenprüfung voraus)
Außerdem ist ein sechswöchiges Praktikum in einem gegenstandsnahen Feld zu absolvieren.

3. Hauptfach Politikwissenschaft: Informationen zum Praktikum

Laut Magisterprüfungsordnung vom 11.10.1999 in der jeweils gültigen Fassung muss im Hauptfach Politikwissenschaft ein sechswöchiges Praktikum in einem gegenstandsnahen Feld absolviert werden.
  • Gegenstandsnahe Felder
    Als Praktikum anerkannt wird in der Regel eine qualifizierende Tätigkeit u. a. in den Bereichen öffentliche Verwaltung, politische Bildung, Erwachsenenbildung, Medien, Öffentlichkeitsarbeit, Parteien, Verbände, internationale Organisationen, Unternehmen, wissenschaftliche Dienste der Parlamente (Bundestag, Landtag, Stadtparlamente), Markt- und Meinungsforschung.
  • Praktikumsdauer
    Das Praktikum muss nicht zwingend sechs zeitlich zusammenhängende Wochen umfassen, sondern kann auch gesplittet werden (z. B. zweimal drei Wochen). Eine Gesamtdauer von mindestens sechs Wochen muss aber erreicht werden.
  • Praktikumsbescheinigung
    Das Praktikum muss durch eine von der jeweiligen Paktikumsstelle ausgestellte Bescheinigung nachgewiesen werden, aus der die Art der gegenstandsnahen Tätigkeit und die Dauer des Praktikums hervorgehen. Diese Bescheinigung muss bei der Meldung zur Magisterprüfung in der Studienfachberatung des Instituts für Politikwissenschaft vorgelegt werden.
  • Anerkennung beruflicher Tätigkeiten
    Beruflichen Tätigkeiten und Ausbildungszeiten in gegenstandsnahen Feldern können unter bestimmten Bedingungen anerkannt werden, wenn eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers bzw. Ausbilders vorliegt, aus der Art und Dauer der Tätigkeit eindeutig hervorgehen.
  • Unfallschutz für Studierende während des Praktikums
    1. Für die Dauer des Praktikums besteht eine gesetzliche Unfallversicherung nach
    § 2 Abs. 1 Nr.1 des Sozialgesetzbuches – Siebtes Buch – (SGB VII) bei dem zuständigen Unfallversicherungsträger des Betriebs, in dem Sie beschäftigt sind.
    2. Diese Unfallversicherung entsteht mit Aufnahme des Praktikums.
    3. Das Praktikum stellt eine Beschäftigung wie in einem normalen Beschäftigungsverhältnis dar.
    4. Es wird dringend angeraten, dass die Studierenden mit dem Betrieb, in dem sie ihr Praktikum ableisten, einen schriftlichen Arbeitsvertrag abschließen, um einen entsprechenden Nachweis in der Hand zu haben.
    5. Im Falle eines Unfalls ist darauf zu achten, dass eine Unfallanzeige durch den „Arbeitgeber“ erstattet wird; dazu ist der Betrieb verpflichtet.

4. Nebenfach Politikwissenschaft: Leistungsnachweise

Tutorium: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (in Kombination mit der Vorlesung 'Einführung in die Politikwissenschaft' obligatorisch für Erstsemester)
Entweder: 3 Grundseminarscheine und 2 Hauptseminarscheine
oder: 4 Grundseminarscheine und 1 Hauptseminarschein,
die ausschließlich aus folgenden Teilgebieten zu wählen sind:

- Politisches System der BRD
- Politische Theorie
- Internationale Beziehungen
- Analyse und Vergleich politischer Systeme

Bitte unbedingt beachten: Insgesamt müssen die Scheine alle vier genannten Teilgebiete abdecken, d. h. wenn Sie die Variante mit 3 Grund- und 2 Hauptseminarscheinen gewählt haben und z. B. die Grundseminare 'Politisches System der BRD', 'Politische Theorie' und 'Internationale Beziehungen' absolviert haben, muss eines der beiden Hauptseminare auf alle Fälle aus dem Bereich 'Analyse und Vergleich politischer Systeme' kommen.
Die Teilnahme an einem Hauptseminar setzt bei Nebenfachstudierenden voraus, dass sie mindestens drei Grundseminare aus o. g. Bereichen absolviert haben.
Eine Zwischenprüfung ist nicht vorgesehen.

5. Studien- und Prüfungsordnung

Detailliertere Informationen über Ziel, Inhalt und Aufbau des Politikwissenschaftsstudiums finden sich in der Studien- und Prüfungsordnung.

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6. Examensanmeldung

Die Anmeldeunterlagen für das Magisterexamen einschließlich der Vorlage für die schriftliche Erklärung, die der Magisterarbeit beizufügen ist, erhalten Sie im Dekanat bzw. Prüfungsamt Ihres Magisterhauptfaches. Falls Politikwissenschaft Ihr Hauptfach ist, finden Sie dies hier.

Zur Bestätigung, dass die erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen im Fach Politikwissenschaft erbracht worden sind, sind in der Sprechstunde bei Dr. Christoph Wagner vorzulegen:

  • Scheine (im Hauptfach auch Zwischenprüfungszeugnis)
  • Nachweis der Sprachkenntnisse (durch Zwischenprüfungs- oder Abiturzeugnis, ggf. auch weitere Zeugnisse)
  • Nachweis über ein sechswöchiges Praktikum (nur Hauptfach)
  • Immatrikulationsbescheinigung mit Fächerkombination
  • Bei der Meldung zur vorgezogenen Prüfung im Nebenfach Politikwissenschaft und im 2. Hauptfach Politikwissenschaft ist zusätzlich das Zwischenprüfungszeugnis des 1. Hauptfaches vorzulegen.