Handlungs- und Gestaltungsspielräume demokratischer Politik werden in jüngerer Zeit immer häufiger in Frage gestellt:
Die Erwartungen der Bürger*innen an den Staat gehen weit über die Herstellung und Bewahrung von innerer, äußerer und sozialer Sicherheit hinaus. Vielmehr steht die Verteilung von Wohlstand, die Regulierung von Märkten und die „Produktion“ einer Vielfalt von anderen öffentlichen Gütern wie Verbraucher-, Umwelt- oder Datenschutz im Vordergrund. Politische Entscheidungen werden daher unter Bedingungen hoher Komplexität und angesichts einer Vielzahl von – um Berücksichtigung konkurrierenden – Interessen getroffen.
Zudem können Nationalstaaten aufgrund von Globalisierungsprozessen und zunehmender zwischenstaatlicher Interdependenz de facto immer weniger als souveräne Akteure aufgefasst werden, die selbstbestimmt ihre Angelegenheiten im Inneren und ihre Beziehungen nach außen regeln. Vielmehr müssen wir sie als vernetzte und in vielerlei Hinsicht abhängige Akteure begreifen, deren Entscheidungsspielräume sich in einem komplexen Geflecht inter- und supranationaler Beziehungen verringern.
Diese offensichtlichen Grenzen staatlicher Handlungsspielräume weisen zugespitzt auf eine zentrale Frage hin: Über welche Gestaltungs- und Steuerungsmöglichkeiten verfügen politische Akteure diesseits und jenseits nationaler Grenzen in einer politisch und ökonomisch globalisierten und vernetzten Welt?
Im Studiengang M.A. Politische Ökonomie und Internationale Beziehungen werden Sie sich mit dieser Frage auf der Grundlage aktuellster Forschungsergebnisse theoriegeleitet und methodisch fundiert auseinandersetzen.
Hier lernen Sie die Vielzahl von Methoden kennen, die zur Analyse, Erklärung und Bewertung der Zusammenhänge zwischen Politik und Ökonomie diesseits und jenseits nationaler Grenzen zum Einsatz kommen. Außerdem erfahren Sie etwas über die wissenschaftstheoretischen Grundlagen dieser Methoden und die Anforderungen an ein angemessenes Forschungsdesign. Wenn Sie Spaß an Forschungsmethoden haben, wollen Sie vielleicht auch das Forschungsmethodenmodul aus dem M.A. Politik- und Demokratieforschung besuchen, um dann das Mainzer Methodenzertifikat zu erwerben!
Schwerpunkt dieses Moduls bildet die Auseinandersetzung mit Theorien und empirischen Befunden zur Entstehung und Entwicklung, zum Funktionieren und zur Performanz von (liberalen) Demokratien und Autokratien, und zwar in europäischen und außereuropäischen Ländern sowie im internationalen Vergleich. Besonderes Augenmerk gilt hier der Entstehung und Entwicklung von Institutionen speziell im Spannungsverhältnis zwischen Politik und Wirtschaft.
In diesem Modul geht es um die Vertiefung und kritische Reflektion der theoretischen Grundlagen des Fachs im Allgemeinen und der Politischen Ökonomie und der Internationalen Beziehungen im Besonderen. Sie beschäftigen sich mit den sozialtheoretischen Grundlagen der Politikwissenschaft, also etwa mit Entscheidungs- und Handlungstheorien, Public Choice und der Logik kollektiven Handelns, aber auch mit politikphilosophischen Theorien, etwa zu Problemen der (internationalen) Verteilungsgerechtigkeit.
Welche Möglichkeiten hat die Politik, ökonomische und soziale Entwicklungen zu steuern? Wo finden die Gestaltungsmöglichkeiten der Politik ihre Grenzen? Wie kommen Gesetze in zentralen Politikfeldern wie der Wirtschafts-, Sozial-, Gesundheits- oder Finanzpolitik zustande? Speziell: Wie entwickelt und wandelt sich Wohlfahrtsstaatlichkeit im internationalen Vergleich? Das sind einige der Fragen, mit denen Sie sich in diesem Modul beschäftigen.
Die Internationalen Beziehungen im Allgemeinen und das Verhältnis zwischen den Mitgliedern der Europäischen Union im Besonderen scheinen einem epochalen Wandel unterworfen zu sein. Die Analyse und Erklärung dieser Entwicklung setzt eine vertiefte Auseinandersetzung mit den zentralen Forschungsansätzen, Theorien und Befunden der Internationalen Politik und der Europäischen Integration voraus. Darum geht es in diesem Modul.
Zur Analyse des Spannungsverhältnisses zwischen Politik und Wirtschaft im nationalen und internationalen Kontext lohnt ein Blick über den Tellerrand. Deshalb vertiefen Sie die Inhalte eines Seminars, das Sie bei uns am Institut besuchen, indem Sie eine dazu passende Vorlesung aus einem unserer Nachbarfächer hören, also bei den Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften, der Soziologie oder der Publizistik, der Geschichtswissenschaft oder der Philosophie.
Ein Übersicht der Vorlesungen aus den Nachbarfächern finden Sie im Download Center.
Sie haben die Wahl: Sie können entweder
ein neunwöchiges Praktikum in einem politiknahen Bereich absolvieren ODER
im Umfang von insgesamt 12 Leistungspunkten:
- an Lehrveranstaltungen aus dem BA Politikwissenschaft zu fachspezifischen Methodenanwendungen (Aufbaumodul I) und/oder zu Berufsfeldqualifikationen (Praxismodul) teilnehmen,
- Lehrveranstaltungen, die an der JGU außerhalb der Politikwissenschaft angeboten werden, besuchen (etwa das Master-Angebot des Studium Generale oder Sprach- bzw. EDV-Kurse) oder
- diese Lehrveranstaltungen mit einem kürzeren Praktikum kombinieren.
Sie besuchen mindestens ein Kolloquium, um Ideen für Ihre Masterarbeit zu diskutieren sowie methodische und inhaltliche Probleme, die beim Schreiben auftreten, mit Kommiliton*innen und Betreuer*innen zu besprechen. Sie haben vier Monate Zeit, um die Arbeit zu verfassen. Und schließlich stellen Sie Ihre zentralen Ergebnisse in einer 45-minütigen mündlichen Prüfung kurz vor und beantworten dann nach Absprache mit Ihren Prüfer*innen Fragen zu zwei weiteren Themen aus zwei inhaltlichen Modulen des M.A. Politische Ökonomie und Internationale Beziehungen.
Das Institut empfiehlt in Form von Studienverlaufsplänen eine Reihenfolge bei der Belegung der Module. Diese Empfehlung soll es ermöglichen, das Studium innerhalb von vier Semestern abzuschließen. Jedoch können Sie Ihren Studienablauf auch individuell gestalten und von der Empfehlung abweichen.
Den empfohlenen Studienverlaufsplan finden Sie gemeinsam mit der Prüfungsordnung, dem fachspezifischen Anhang und dem Modulhandbuch im Download Center.
Sie besuchen ein für Modul 6 ausgewiesenes Seminar aus dem Kursangebot des Instituts für Politikwissenschaft und wählen dazu aus dem Angebot unserer Kooperationspartner eine „passende“ Vorlesung. Eine Vorlesung ist dann „passend“, wenn sie es Ihnen ermöglicht, einen Aspekt des Seminars zu vertiefen. Welche Vorlesung(en) das ist (sind), entscheiden Sie. Nehmen wir z. B. an, Sie nehmen teil an einem Seminar zur Klimapolitik. Dann bietet es sich möglicherweise an, zur Ergänzung eine Vorlesung aus den Wirtschaftswissenschaften zu hören, etwa zu „Collective Decision-Making“. Vor diesem Hintergrund erarbeiten Sie dann in Absprache mit dem/der Seminarleiter*in selbständig einen Studienbericht. Der Studienbericht ist nichts anderes als eine Hausarbeit, die „interdisziplinär orientiert“ ist. Sie muss folglich den Anforderungen an eine Hausarbeit genügen. Die zentralen Ergebnisse Ihrer Untersuchung präsentieren und diskutieren Sie dann im darauf folgenden Semester im Kolloquium des Bereichs, zu dem Ihr*e Seminarleiter*in gehört. Die Präsentation soll in der Regel nicht länger als 15 Minuten dauern.
Die Bewertung beruht auf dem Gesamteindruck aus schriftlicher und mündlicher Leistung. Die mündliche Leistung bestätigt oder korrigiert den Eindruck der schriftlichen Leistung; das ist sowohl nach oben als auch nach unten möglich, aber maximal im Umfang von +/- 1,0. Es müssen beide Leistungen erbracht werden, und zwar mit mindestens ausreichendem Ergebnis.
Bitte beachten Sie: es sind bei Einhaltung der Regelstudienzeit zwei Varianten möglich: Sie können Vorlesung und Seminar im selben Semester besuchen, etwa im 3. Semester. Bei dieser Variante haben Sie eine solide Entscheidungsgrundlage: Sie können mit Hilfe des kommentierten Vorlesungsverzeichnisses in Jogustine ein Seminar bei uns und eine dazu passende Vorlesung der Kooperationspartner suchen. Noch solider ist diese Grundlage dann, wenn Sie zunächst das Seminar besuchen und dann im darauf folgenden Semester eine dazu passende Vorlesung wählen.
Zur Wahl stehen u. a. die folgenden Vorlesungen unserer Kooperationspartner (vorbehaltlich Änderungen):
- Publizistik: „Politische Kommunikation“ (WS)
- Soziologie: „Sozialstruktur und Gesellschaftsvergleich“ (SoSe), „Wirtschaftssoziologie“ (ab WS 25/26)
- Wirtschaftswissenschaften: „Social Choice“ (SoSe)
- Rechtswissenschaft: „Humanitäres Völkerrecht“, „Kollektive Friedenssicherung“ (SoSe)
- Geschichtswissenschaft: „Einführung in die Neueste Geschichte“ sowie „Längsschnitt/Internationale Beziehungen“ (SoSe)
- Philosophie: „Einführung in die Praktische Philosophie“ (SoSe), „Einführung in die angewandte Ethik“ (WS)
Häufig wird die Frage gestellt, welche Prüfungsleistungen in der Vorlesung erbracht werden müssen. Was die Vorgaben des Institut für Politikwissenschaft angeht: keine. Sie müssen allerdings dafür sorgen, dass Sie in der Vorlesung nicht „inaktiv gesetzt“ werden, und das tun Sie, indem Sie gegebenenfalls die Studienleistungen erbringen, die die Person, die die Vorlesung leitet, von Ihnen erwartet.
Im Rahmen des Praxismoduls können Sie ein Praktikum von mindestens 9 Wochen machen oder ein kürzeres Praktikum mit Lehrveranstaltungen kombinieren oder nur Lehrveranstaltungen besuchen. Zu Ihrer Verfügung steht eine große Bandbreite von Angeboten
- aus dem BA Politikwissenschaft, Kernfach, Aufbaumodul/Praxismodul: in den Seminaren zur Berufsqualifikation oder Methodenanwendung erhalten Sie jeweils 3 LP;
- des Studium Generale: Es muss in einem Semester sowohl die Vorlesung gehört als auch die dazugehörige Übung besucht werden: 6 LP;
- des ISSK: Sprachkurse. Es gilt die vom ISSK ausgewiesene Anzahl von LP;
- des ZDV: EDV-Kurse. Sofern sie im gesamten Semester wöchentlich angeboten warden: 3 LP;
- anderer „Anbieter“ an der JGU (außer dem Hochschulsport). Es gilt die vom „Anbieter“ ausgewiesene Anzahl von LP. Bitte lesen Sie die entsprechende Information im Modulhandbuch, was zu tun ist, wenn es sich hierbei um eine Vorlesung handelt.
- Anerkennungsfähig sind auch nicht-politikwissenschaftliche JGU-Zertifikate: bitte sprechen Sie uns an, was zu tun ist, wenn sie mit weniger als 12 LP ausgewiesen sind.
Sobald Sie sich für das Praxismodul in Jogustine anmelden, haben Sie Zugriff auf den Moodle-Kurs „Praktikum“. Dort finden Sie alle relevanten Informationen zum Praktikum sowie eine Checkliste der Aspekte, die es zu beachten gilt (vom Formular für die Bescheinungung, dass es sich um eine Pflichtleistung handelt, bis zu den Hinweisen für den Praktikumsbericht).
Die Leistungen, die Sie im Rahmen des Praxismoduls erbringen, werden nicht automatisch in Jogustine verbucht, sondern müssen anerkannt werden. D.h.: sobald Sie die erforderlichen 12 Leistungspunkte erworben haben, wenden Sie sich bitte per Mail an den*die Praktikumsbeauftragte*n (derzeit Dr. Annette Schmitt), so dass der Anerkennungsbescheid für das Prüfungsamt erstellt werden kann.
Allgemeine Informationen zur Praktikumsorganisation erhalten Sie unter folgendem Link:
Mit einigen Praktikumsstellen haben wir Kooperationen. Diese Liste wird ständig aktualisiert.
Sie
- erhalten einen Einblick in die Ziele und Arbeitsweise des DGB, seinen Aufbau sowie die ihm untergeordneten Gewerkschaften;
- sind eingebunden in die politische Bildungsarbeit des DGB;
- organisieren Veranstaltungen mit politischen Entscheidungsträgern (und nehmen daran aktiv teil);
- sind in der Pressarbeit und dem social media-Auftritt des DGB involviert und
- mit politischer Lobby-Arbeit befasst, indem Sie zu Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen beitragen,
und Sie erhalten eine monatliche Vergütung von 963€ (Stand: Januar 2025).
Interessiert?
Bitte bewerben Sie sich bis zum 30.5. für ein Praktikum ab dem 1. August (von mindestens zwei Monaten).
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an das DGB-Landesbüro Mainz in der Kaiserstraße 26-30 in 55116 Mainz: Bewerbungen.rps@dgb.de.
Die Bewerbung sollte enthalten:
- ein aussagekräftiges Bewerbungsschreiben;
- Lebenslauf;
- Ihr BA-Zeugnis sowie gegebenenfalls Arbeits- und Praktikumszeugnisse.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Praktikumsbeauftragte für die Masterstudiengänge: Dr. Annette Schmitt (schmitt@politik.uni-mainz.de)
Allgemeine Informationen zu den Modulprüfungen wie zum Beispiel Abgabefisten etc. finden Sie auf der Seite Modulprüfungen unter dem folgenden Link:
Unter Bedingungen gesellschaftlicher Komplexität sowie zunehmender Globalisierung und Internationalisierung werden Absolvent*innen nachgefragt,
– die selbständig denken können und gleichzeitig teamfähig sind,
– die in der Lage sind, politische und ökonomische Zusammenhänge im nationalen und internationalen Kontext zu analysieren, kritisch zu reflektieren und ihre Ergebnisse in konkrete Lösungsvorschläge zu übersetzen sowie
– darüber nachvollziehbar und ansprechend zu kommunizieren.Dazu bilden wir Sie im Rahmen des M.A. Politische Ökonomie und Internationale Beziehungen aus.
Damit befähigen wir Sie zu Tätigkeiten in diesen Berufsfeldern
- in der Politik: als wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in Parteien, Fraktionen, bei Abgeordneten, in Ministerien, Regierungsbehörden, internationalen Organisationen, Nicht-Regierungsorganisationen
- in politiknahen Bereichen: in politischen Stiftungen, im politischen Journalismus und in der Politikberatung
- in der Markt- und Meinungsforschung, der Öffentlichkeitsarbeit, in Unternehmensberatungen und anderen privatwirtschaftlichen Unternehmen
- in der Wissenschaft: als wissenschaftliche Mitarbeiter*innen an Universitäten, Fachhochschulen und privaten Forschungseinrichtungen.
Vom Bachelor zum Master
Es ist möglich, sofern Sie an der Johannes Gutenberg-Universität oder an einer anderen deutschen Hochschule einen Bachelor-Abschluss erwerben, ein Semester lang sowohl im Bachelor- als auch im Master-Studiengang eingeschrieben zu sein. Diese Regelung soll es Ihnen ermöglichen, mit dem Master-Studium zu beginnen, obwohl noch nicht alle Leistungen, die Sie im Rahmen des Bachelor-Studiengangs erbracht haben, gut geschrieben sind und folglich das Bachelor-Zeugnis noch nicht vorliegt. Nicht vorgesehen ist, dass Sie während des ersten Semesters im Master-Studiengang substantielle Leistungen im Bachelor erbringen. Das Master-Studium ist ein Vollstudium, Sie haben also genug damit zu tun, alle Master-Anforderungen zu erfüllen, und keine Zeit, noch flugs eine Bachelor-Arbeit zu schreiben.
Bitte beachten Sie, dass Sie bis zum Ende des 1. Fachsemesters im Master-Studiengang Ihr Bachelor-Zeugnis unaufgefordert dem Studierendensekretariat vorlegen müssen; ansonsten erlischt Ihre Zulassung zum Master-Studiengang.
Für Bewerber aus dem Ausland gilt: Zum Zeitpunkt der Bewerbung muss das Bachelor-Zeugnis (oder der Nachweis eines äquivalenten ersten Hochschulabschlusses) vorliegen.
Im Master
Welche Veranstaltungen Sie unter welchen Bedingungen zusätzlich besuchen können, sehen Sie in Jogustine unter „Zusätzliche Lehrveranstaltungen“.
Das liegt wahrscheinlich daran, dass Sie bei der Anmeldung den Modulkontext nicht beachtet haben: Nehmen wir an, ein Modul besteht aus einer Vorlesung und zwei Seminaren: sie bilden die drei Bausteine dieses Moduls (Vorlesung, Seminar 1 und Seminar 2). Sie können sich zwar pro Baustein für mehr als eine Veranstaltung anmelden, werden aber immer nur für EINE Veranstaltung PRO Baustein zugelassen! Das heißt: wenn Sie bei der Anmeldung für Seminar-Baustein 1 in Modul x mehrere Seminare angeben, werden Sie nur zu einem dieser Seminare zugelassen, ungeachtet dessen, dass in den anderen Seminaren noch Plätze frei sind.
Es ist möglich, über die verpflichtend zu besuchenden Lehrveranstaltungen an weiteren Seminaren innerhalb eines Moduls teilzunehmen, vorausgesetzt, das Modul ist noch nicht erfolgreich abgeschlossen. Erfolgreich abgeschlossen ist ein Modul dann, wenn alle Studienleistungen (Besuch der Lehrveranstaltungen, Studienleistungen in den Lehrveranstaltungen) erbracht sowie die Modulprüfung erfolgreich abgelegt wurde.
Die „Übung“ heißt inzwischen „Kleingruppe“ und ist auch genau dort im kommentierten Vorlesungsverzeichnis zu finden.
Sie müssen dann ein ärztliches Attest im Studienbüro (Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Dagmar McCaslin) vorlegen, um eine Fristverlängerung zu erwirken. Das Formular zum Download finden Sie hier.
Das Kolloquium spielt an zwei Stellen in Ihrem Studium eine Rolle:
- Sie stellen Ihren Studienbericht in Modul 6 im Kolloquium des Bereichs vor, zu dem die Person gehört, die Ihren Studienbericht betreut – mehr dazu in der Info zu Modul 6.
- Die Teilnahme am Kolloquium des Bereichs, in dem Sie Ihre M.A.-Arbeit schreiben, ist verpflichtender Bestandteil des Abschlussmoduls. Hier haben Sie die Gelegenheit, Ihre M.A.-Arbeit, d. h. z. B. Ihre Fragestellung und Gliederung, Methode und theoretische Fundierung vorstellen. Sie können aber auch durchaus mehr als ein Kolloquium besuchen, etwa um Fragen und Probleme zu diskutieren, die beim Schreiben aufgetreten sind. Erforderlich ist lediglich, dass Sie sich für alle weiteren Kolloquien als „Zusatzleistung“ anmelden.