Je nach Abschlussziel und Studiengang variieren die Bewerbungsverfahren, z.B. haben manche Studiengänge eine begrenzte Studienplatzzahl und daher einen uniinternen NC. Bitte klicken Sie jeweils auf die Studiengänge und Zertifikate um konkrete Details zu erfahren. Allgemeine Hinweise zu den Bewerbungsverfahren erhalten Sie auf der Seite der zentralen Studienberatung.
Leistungsanerkennung und Fachsemestereinstufung sind dann relevant für sind, wenn Sie als Student/Studentin bereits an einer anderen Hochschule Studienleistungen in demselben oder einem ähnlichen Fach erbracht haben.
Die Hochschulrektorenkonferenz hat eine Webseite mit Informationen rund um die Anerkennung und Anrechnung an Hochschulen erstellt. Dort finden Sie viele nützliche Informationen zum Thema und können sich einen ersten Überblick über die Möglichkeiten der Leistungsanrechnung verschaffen.
Falls Sie eine Fachsemestereinstufung für Ihre Bewerbung an der JGU Mainz benötigen, senden Sie bitte das vorausgefüllte Formular (Fachsemestereinstufung) sowie eine aktuelle Leistungsübersicht Ihres vorherigen Studiums per E-Mail. Bitte teilen Sie in dieser E-Mail auch mit, was Sie bisher an welcher Universität studiert haben und für welchen Studiengang Sie sich an der JGU bewerben möchten.
Eine Anrechnung der erbrachten und anerkennungsfähigen Leistungen können Sie nach der Zulassung ebenfalls per Email beantragen. Füllen Sie hierzu das Formular aus (Anerkennung) und übersenden es zusammen mit einem Transcript of Records (Leistungsübersicht). Sofern es nicht aus Ihrem Transcript of Records hervorgeht, fügen Sie zusätzlich eine schriftliche Auflistung bei, aus denen für politikwissenschaftlich relevante Bereiche hervorgeht,
- welche Veranstaltungen Sie belegt und bereits abgeschlossen haben (Abschluss: Klausur oder Hausarbeit? Note?)
- welche Modulabschlussprüfungen Sie bereits abgelegt haben (Abschluss: Klausur oder Hausarbeit? Note?)
- welche sonstigen Prüfungen Sie eventuell abgelegt haben (Prüfungsform? Note?)
- welche Prüfungen Sie bisher nicht bestanden haben
- welche Veranstaltungen Sie im laufenden Semester belegt, aber noch nicht abgeschlossen haben (Abschluss: Klausur oder Hausarbeit?)
- für welche Modulabschlussprüfungen Sie sich im laufenden Semester angemeldet haben, deren Durchführung bzw. Bewertung aber noch aussteht (Abschluss: Klausur oder Hausarbeit?)
Anmerkung:
Für die Anerkennung von Praktika finden Sie die Regelungen auf den Seiten Ihres jeweiligen Studiengangs. Zudem halten wir Informationen zum Prozess auf der Praktikumsseite bereit, die Sie unter folgendem Link finden:
Unser Team aus Mitarbeitenden des Studienbüros, Studienfachberatung und Ansprechpersonen bei besonderen Anliegen berät Sie gerne.
Ein Bachelor ist ein erster akademischer Titel, den Sie nach einem in der Regel sechssemestrigen Studium (also bereits nach drei Jahren) erwerben können. Der Bachelor ist berufsqualifizierend, d. h. er bietet Ihnen die Möglichkeit, direkt ins Berufsleben einzusteigen. Alternativ können Sie im Anschluss auch ein Master-Studium (M. A. bzw. M. Ed.) absolvieren.
An der Universität Mainz gibt es zwei politikwissenschaftliche Bachelor-Studiengänge, nämlich den Bachelor of Arts (B. A.) Politikwissenschaft und den Bachelor of Education (B. Ed.) Sozialkunde, der speziell auf das Lehramt an Gymnasien vorbereitet. Der B.A. Politikwissenschaft ist nur in einer Kernfach-Beifach-Kombination studierbar, d.h. mit Politikwissenschaft als Kernfach kombiniert mit einem Beifach oder mit Politikwissenschaft als Beifach zu einem anderen Kernfach. Im B. Ed. studieren Sie zwei Fächer plus Bildungswissenschaften.
Infos zu den Fächern, die Sie im Rahmen dieses sogenannten Zwei-Fach-Bachelors mit Politikwissenschaft kombinieren können, finden Sie auf den Seiten der zentralen Studienberatung unter folgendem Link:
Wir bieten am Institut für Politikwissenschaft zudem vier Masterstudiengänge an: die beiden politikwissenschaftlichen Masterstudiengänge M. A. Politik- und Demokratieforschung sowie M.A. Politische Ökonomie und Internationale Beziehungen. Ergänzt wird dieses Angebot durch einen politikwissenschaftlichen Studiengang M. Ed. Sozialkunde.
Zusätzlich haben wir gemeinsam mit unseren Partneruniversitäten in Opole (Polen) und Dijon (Frankreich) den trinationalen M.A. European Studies entwickelt. Dieses einzigartige Programm ermöglicht es den Studierenden, internationale Erfahrungen zu sammeln: Das erste Semester verbringen sie in Opole, das zweite in Mainz und das dritte in Dijon.
Ja, in beiden Bachelorstudiengängen ist ein Einstieg in das erste Fachsemester sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester möglich.
Abgesehen von den allgemeinen Voraussetzungen für die Aufnahme eines Hochschulstudiums (Abitur) wird vorausgesetzt, dass die Studierenden über ausreichende englische Sprachkenntnisse verfügen, die zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen. Zu den Grundvoraussetzungen, um Politikwissenschaft erfolgreich studieren zu können, zählen außerdem politisches Interesse, die Bereitschaft, viel zu lesen, und der Spaß am wissenschaftlichen Arbeiten.
Die meisten der Prüfungsleistungen, die für die Bachelor-Note relevant sind, werden studienbegleitend erbracht (sog. Modulprüfungen). Insgesamt sind im B. A. Politikwissenschaft Kernfach neun Modulprüfungen, im B. A. Politikwissenschaft Beifach fünf Modulprüfungen und im B. Ed. Sozialkunde sieben Modulprüfungen zu absolvieren.
Im B. A. Politikwissenschaft Kernfach kommt am Ende des Studiums die Bachelorarbeit (Bearbeitungszeit acht Wochen) und eine mündliche Abschlussprüfung (Dauer 30 Minuten) hinzu. Im B. Ed. Sozialkunde besteht die Bachelorprüfung nur aus einer Bachelorarbeit (Bearbeitungszeit acht Wochen), die in einem der beiden Fächer oder in Bildungswissenschaft geschrieben werden muss (wird die Bachelorarbeit in Sozialkunde geschrieben, muss die Masterarbeit in dem anderen Fach geschrieben werden; wird die Bachelorarbeit in dem anderen Fach geschrieben, muss die Masterarbeit in Sozialkunde geschrieben werden; wird die Bachelorarbeit in Bildungswissenschaften geschrieben, kann gewählt werden, in welcher Fachwissenschaft die Masterarbeit geschrieben wird; die Masterarbeit kann nicht in Bildungswissenschaften geschrieben werden).
Ja, der Studienabschluss wird bundesweit anerkannt. Dies schließt jedoch nicht aus, dass es zusätzliche Zulassungsvoraussetzungen (z. B. Eignungsprüfungen) für verschiedene Master-Studiengänge gibt.
Nein, das lässt sich so nicht sagen. Denn die Studiengänge an den einzelnen Universitäten unterscheiden sich durchaus in ihrer Schwerpunktsetzung, auch einzelne Module können verschieden sein. Das Wissen zu den grundlegenden Gebieten der Politikwissenschaft und Methodenkenntnisse werden aber in der Regel an allen Universitäten, die einen politikwissenschaftlichen Bachelorstudiengang anbieten, vermittelt. Daher ist ein Wechsel in ein Masterprogramm desselben oder eines verwandten Faches nach der Bachelorprüfung meist problemlos möglich. Ein Wechsel des Studienorts während des Bachelors kann dazu führen, dass Sie bestimmte Module an der neuen Universität nachholen oder ergänzende Leistungen erbringen müssen. Wenn Sie einen Hochschulwechsel planen, vergleichen Sie daher die jeweiligen Studienordnungen genau und lassen Sie sich in der Studienfachberatung beraten.
Sie können nicht nur, sondern sollten es auch. Das Institut für Politikwissenschaft empfiehlt allen Studierenden dringend, mindestens ein Semester im Ausland zu studieren oder ein Praktikum im Ausland zu absolvieren. Der beste Zeitpunkt hierfür ist im B. A. nach dem vierten Semester, d. h. nach dem Abschluss der Basismodule. Prinzipiell sind alle im Ausland erfolgreich erbrachten und gleichwertigen Leistungen aus dem Bereich der Politikwissenschaft anerkennungsfähig.
Ja, Sie brauchen im B. A. Politikwissenschaft Kernfach insgesamt mindestens sechs Wochen Praktikum. Diese sechs Wochen müssen Sie aber nicht notwendigerweise am Stück absolvieren, sondern Sie können diesen Zeitraum auch auf mehr als ein Praktikum splitten. Sie müssen ihr Praktikum in gegenstandsnahen Feldern der Politikwissenschaft machen, das bedeutet z. B. in den Bereichen Journalismus/PR, Politikberatung, Markt- und Meinungsforschung, Politische Weiterbildung/Erwachsenenbildung, Parteien und Verbände, Internationale Organisationen, Politische Verwaltung, etc. Wenn Sie sich unsicher sind, ob ihr Praktikum anerkannt wird, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Praktikumsbeauftragten des Instituts.
Nein. Der von uns erstellte Studienverlaufsplan stellt lediglich eine Empfehlung dar. Er berücksichtigt eine in etwa gleichmäßige Arbeitsbelastung über sechs Semester.
Nein. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester, d. h. Sie müssen grundsätzlich die Möglichkeit haben, ihr Studium als Vollzeitstudium nach sechs Semestern abzuschließen. Je nach Lebens- und Studiensituation können Sie durchaus einige Semester länger studieren. Spätestens nach Abschluss des zwölften Semesters müssen Sie Ihre Bachelorarbeit angemeldet haben, andernfalls gilt diese als erstmals nicht bestanden
Nein. Das Institut legt die Prüfungsform verbindlich fest. Es kann dabei jedoch keine Prüfungsform bestimmen, die laut Prüfungsordnung nicht vorgesehen ist. Eigenen Entscheidungsspielraum haben Sie in den Basismodulen. Sie können dort selbst die beiden Basismodule auswählen, in denen Sie eine Hausarbeit als Modulprüfung schreiben wollen. Die restlichen Basismodule sind mit einer Klausur abzuschließen.
Ja. Im Beifach müssen Sie vier von fünf Basismodulen auswählen und diese vier dann erfolgreich absolvieren. Zwei der Basismodule müssen Sie mit einer Klausur abschließen. In den anderen beiden müssen Sie eine Hausarbeit als Prüfungsleistung vorlegen. Es ist nicht möglich, fünf Basismodule zu absolvieren und sich dann die vier besten Prüfungen auszusuchen. Mit der Anmeldung zu den Basismodulen entscheiden Sie sich, welche vier Basismodule Sie absolvieren möchten. Die Anmeldung zu einem fünften Basismodul ist nicht möglich und es ist auch nicht möglich, ein Basismodul nachträglich zu wechseln.
Ja. Sie wählen selbst, in welchen beiden Basismodulen Sie eine Hausarbeit als Modulprüfung schreiben.
Die Klausuren in den Basismodulen beziehen sich auf die beiden Vorlesungen des jeweiligen Moduls., in diesem Fall also auf die Einführung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland sowie auf eine zweite fortgeschrittene Themenvorlesung (z.B. Einführung in die Politische Soziologie). Die Einführungsvorlesungen sind weitgehend standardisiert, wiederholen sich also inhaltlich im Wesentlichen. Die Inhalte der thematischen Vorlesungen variieren stärker. Um hier den Studierenden mehr Flexibilität einzuräumen, basiert die Klausur in den Basismodulen in der Regel auf a) der Einführungsvorlesung, b) der aktuellen thematischen Vorlesung und c) der thematischen Vorlesung aus dem Jahr zuvor, wobei in der Klausur zwischen b) und c) gewählt werden muss. Damit haben Studierende die Möglichkeit, sich in der Klausur auch auf die zeitlich weiter zurückliegende Vorlesung zu beziehen. In Zweifelsfällen halten Sie bitte immer direkt Rücksprache mit dem jeweiligen Modulbeauftragten, auf welchen Vorlesungen die Modulklausur basiert.
Studierende, die an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Bachelor of Education mindestens im 5. Semester oder im Master of Education eingeschrieben sind, können zusätzlich zu ihrer bisherigen Fächerkombination ein weiteres Fach im Rahmen des Zertifikatsstudiums „Erweiterungsprüfung“ wählen. An der Universität Mainz ist das Zertifikatsstudium „Erweiterungsprüfung“ ausschließlich für das Lehramt an Gymnasien möglich.
Gemäß der “Ordnung für die Prüfung im lehramtsbezogenen Zertifikatsstudium (Erweiterungsprüfung) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz” vom 30. Mai 2012 sind im Rahmen des Zertifikatsstudiums „Erweiterungsprüfung“ für das Lehramt an Gymnasien im Fach Sozialkunde sechs Module erfolgreich zu absolvieren, nämlich aus dem B. Ed. Sozialkunde die Module
– Grundlagen der Politikwissenschaft und ihrer Nachbardisziplinen
– Demokratie und Gesellschaft in Deutschland
– Vergleich politischer Systeme oder Politische Theorie (eines von beiden ist zu wählen)
– Fachdidaktik Sozialkunde
sowie aus dem M. Ed. Sozialkunde die Module
– Politik und Politikvermittlung
– Querschnittsprobleme im politischen Kontext.
Die Modulprüfungen in den beiden Modulen „Grundlagen der Politikwissenschaft und ihrer Nachbardisziplinen“ und „Fachdidaktik Sozialkunde“ sind in Form von Klausuren zu absolvieren, die Modulprüfungen in den anderen vier Modulen in Form von wissenschaftlichen Hausarbeiten.