Inhaltliche Schwerpunkte und Studienverlauf (bei Studienbeginn ab WiSe 2017/18)

  • 4 Fachsemester
  • 8 Module
  • 120 Leistungspunkte

Wenn Sie bereits imn MA "Empirische Demokratieforschung" eingeschrieben sind und darüber nachdenken, zur neuen, ab WS 2017/18 geltenden Prüfungsordnung zu wechseln finden Sie mehr Informationen dazu auf den Seiten zu den FAQs.

Politikwissenschaftliche Forschungsmethoden (Modul 1)
Hier vertiefen Sie Ihre Kenntnisse der Wissenschaftstheorie sowie der analytischen, qualitativen und quantitativen Methoden der Politikwissenschaft. Unser Ziel ist es, Sie in die Lage zu versetzen, empirische Arbeiten anderer kritisch zu bewerten und eigene Studien theoriegeleitet und methodisch fundiert anzufertigen.

Politische Institutionen und Prozesse (Modul 2)
Hier lernen Sie mehr zur Entstehung und Entwicklung, zum Funktionieren und zur Leistungsfähigkeit von Demokratien, Parteien- und Wahlsystemen. Sie lernen politische Institutionen und Prozesse auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene systematisch zu beschreiben, zu analysieren und zu vergleichen.

Normative und positive politische Theorie (Modul 3)
Hier beschäftigen Sie sich u. a. mit speziellen empirischen, aber auch normativen Demokratietheorien und erwerben die Grundlagen, um theoriegeleitete empirische Demokratieforschung betreiben zu können.

NEU: Politische Kultur und Einstellungen (Modul 4)
Hier ist ab WS 2017/18 die Forschung zu politischen Einstellungen beheimatet: Es geht um politische Einstellungen im Allgemeinen und Politische Kultur im Besonderen, um gesellschaftliche Werte und Wertorientierungen, um politische Sozialisation und Einstellungen zur Demokratie, um politischen Extremismus, Populismus und speziell Euroskeptizismus sowie um politisches und soziales Vertrauen.

NEU: Wahlen und Politische Partizipation (Modul 5)
Theorien und empirische Befunde zu politischem Verhalten in Deutschland und im internationalen Vergleich bilden ab WS 2017/18 den Schwerpunkt dieses Moduls. Im Einzelnen geht es um politische Partizipation, Wahlen und Wählerverhalten, Wahlkämpfe und politische Kommunikation sowie direkte Demokratie.

Projektmodul: Probieren geht über Studieren! (Modul 6)
Hier erarbeiten Sie eine eigene Studie von der Formulierung der Fragestellung und der theoretischen Annahmen über die Sammlung, Analyse und Interpretation von Daten, Dokumenten und Materialien bis zur Präsentation der Ergebnisse. Dazu findet in jedem Semester, und zwar in der Regel am ersten Freitag der Vorlesungszeit, ein "Tag des Projekts" statt, eine kleine wissenschaftliche Tagung, zu der alle Studierenden und Lehrenden des Instituts für Politikwissenschaft eingeladen sind, um mit Ihnen über Ihr Projekt zu diskutieren.

Information zum Projektmodul finden Sie  v. a. unter den FAQs. Den genauen Termin des "Projekttags" finden Sie auf den Webseiten des Instituts unter "Studium" und dort: "Termine und Fristen".

NEU Praxismodul (Modul 7):
Sie haben die Wahl: Sie können

  • ein neunwöchiges Praktikum machen in einem politiknahen Bereich ODER
  • an Lehrveranstaltungen aus dem BA Politikwissenschaft zu fachspezifischen Methodenanwendungen (Aufbaumodul I) und/oder zu Berufsfeldqualifikationen (Praxismodul) teilnehmen ODER auch
  • Lehrveranstaltungen, die an der JGU außerhalb der Politikwissenschaft angeboten werden, besuchen (etwa das Master-Angebot des Studium Generale oder Sprach- bzw. EDV-Kurse)
  • oder diese Optionen so kombinieren, dass Sie insgesamt auf 12 Leistungspunkte kommen.

Abschlussmodul (Modul 8):
Sie besuchen mindestens ein Kolloquium, um Ideen für Ihre Masterarbeit sowie methodische und inhaltliche Probleme, die beim Schreiben auftreten, mit Kommilitonen und Betreuern zu diskutieren. Sie haben vier Monate Zeit, um die Arbeit zu verfassen. Und schließlich stellen Sie Ihre zentralen Ergebnisse in einer 45-minütigen mündlichen Prüfung kurz vor und beantworten dann nach Absprache mit Ihren PrüferInnen Fragen zu zwei weiteren Themen aus zwei unterschiedlichen Modulen des MA "Empirische Demokratieforschung".

Und dann sind Sie ein Master der Empirischen Demokratieforschung!

Prüfungsberechtigt sind:
Arzheimer, Kai, Univ.-Prof. Dr.
Faas, Thorsten, Univ.-Prof. Dr.
Falter, Jürgen W., Univ.-Prof. Dr.
Landwehr, Claudia, Univ.-Prof. Dr.
Mielke, Gerd, Hon.-Prof. Dr.
Muno, Wolfgang, PD Dr.
Niemann, Arne, Univ.-Prof. Dr.
Pohl, Kerstin, Univ.-Prof. Dr.
Roller, Edeltraud, Univ.-Prof. Dr.
Schumann, Siegfried, Apl. Prof. Dr.
Zibell, Stephanie, PD Dr.
Zimmerling, Ruth, Univ.-Prof. Dr.