Vorabinformationen zur Lehre am Institut für Politikwissenschaft im Wintersemester 2020/21

Um vor allem unseren Studierenden Planungssicherheit für das kommende Wintersemester zu geben, hat das Institut folgende Rahmenbedingungen für unsere Lehre beschlossen:

Unsere Lehre wird grundsätzlich und vollständig digital angeboten.
Wir tragen damit der Tatsache Rechnung, dass es Studierende gibt, die Hochrisikogruppen angehören oder mit hochgefährdeten Personen zusammenleben und deswegen an Präsenzveranstaltungen derzeit nicht teilnehmen können. Wir berücksichtigen so auch, dass manche Studierenden aufgrund der aktuellen Umstände ihre Unterkunft in Mainz aufgeben mussten und dass einige Stunden Präsenzlehre den finanziellen Aufwand einer Wohnung am Studienort nicht rechtfertigen können.
Präsenzveranstaltungen in kleinen Gruppen werden voraussichtlich möglich sein. Die Teilnahme daran wird jedoch ausschließlich freiwillig sein.
Studierende und Lehrende haben im vergangenen Semester darunter gelitten, dass gar keine Präsenzlehre möglich war. Die Lehrenden des Instituts werden sich deswegen bemühen, Präsenzveranstaltungen für den direkten, persönlichen Austausch zusätzlich zum digitalen Lehrangebot zu organisieren, sofern die Räumlichkeiten der Universität für Studierende wieder geöffnet werden. Dies wird aber auch im besten Fall wegen unserer begrenzten räumlichen und Arbeitskapazitäten nur in geringem Umfang möglich sein.
Präsenz- wie auch digitale Synchronveranstaltungen werden nur zu den vorgesehenen Lehrveranstaltungszeiten angesetzt.
Sie können sich in Ihrer Planung darauf verlassen, dass Sie von uns nicht zu anderen als den im Lehrveranstaltungsplan vorgegebenen Zeiten für die jeweilige Lehrveranstaltung zur Teilnahme an tatsächlichen oder virtuellen „Treffen“ aufgefordert werden. Wir halten uns an die vorgegebenen Zeiten; und Sie sollten zu diesen Zeiten gegebenenfalls verfügbar sein.
 Die Lehrenden des Instituts für Politikwissenschaft sind motiviert, die immer besser und umfassender werdenden technischen Möglichkeiten für synchrone oder asynchrone Video- und Audio-Inputs sowie für Konferenzschaltungen optimal zu nutzen.
Wir orientieren uns bei der Ausgestaltung dieser Angebote an zwei Grundprinzipien:
1) Auch Studierende mit relativ geringen technischen Möglichkeiten müssen partizipieren können (Internetzugang wird vorausgesetzt; Audiofähigkeit sollte gegeben sein).
2) Um die Menge der verwendeten Tools und Plattformen überschaubar zu halten, verwenden wir die an der JGU zentral vorgehaltenen Mittel, darunter v. a.: Moodle als Lehrveranstaltungsplattform, BBB (Big Blue Button) als in Moodle integriertes „app-freies“ Konferenztool sowie auch MS Teams als gut bewährtes alternatives Konferenzprogramm.
Studierende, die neu an der JGU sind, sollten sich mit den ausführlichen Informationen zu diesen Programmen auf den Webseiten der zentralen Datenverarbeitung (zdv.uni-mainz.de) und der Taskforce Digitale Lehre (lehre.uni-mainz.de/digital) rechtzeitig vertraut machen.
Für Erstsemester wird es spätestens in der Einführungswoche (letzte Oktoberwoche) umfassendes digitales Einführungsmaterial und direkte Kontaktmöglichkeiten geben.

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