Aktuelles

Prof. Landwehr bleibt in Mainz!

Prof. Dr. Claudia Landwehr, Leiterin des Bereichs „Politische Theorie und Public Policy“ am Institut für Politikwissenschaft, hat den an sie ergangenen Ruf auf eine Professur für Politikwissenschaft an der Europa-Universität Flensburg nicht angenommen. Wir freuen uns sehr, dass sich Claudia Landwehr für einen Verbleib an der Johannes Gutenberg-Universität entschieden hat und wir die sehr gute Zusammenarbeit am Mainzer Institut für Politikwissenschaft fortsetzen können!

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Institutskolloqium am 01.12.2021, 18 Uhr s.t.: VOX and the end of the Spanish exceptionalism. An overview of the radical right in Spain

Alle Angehörigen des Instituts (auch die Studierenden!) sind herzlich eingeladen zum ersten Institutskolloqium dieses Wintersemesters am Mittwoch, den 01.12.2021, 18h s.t., bei BigBlueButton https://bbb.rlp.net/b/arz-7f9-tqe-bmx . Unser Referent ist  Pablo Ortiz Barquero von der Universidad Pablo de Olavide (Sevilla, España), der momentan als Gastwissenschaftler am Institut forscht.

Abstract: Since the late 80s, radical right parties have become prominent actors in many European political systems. Even in countries where this party family has been traditionally marginal for decades, such as Spain or Portugal, the radical right has become increasingly relevant. In particular, Spain provides an interesting laboratory to study this political phenomenon. VOX’s sudden breakthrough in Andalusia in 2018 and its subsequent introduction to other arenas has completely debunked so-called “Spanish exceptionalism”. Pablo Ortiz gives an overview about the new Spanish radical right and explores the nature of its electoral support, its ideological supply and its similarities and differences with other European radical right parties.

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Neues DFG-Projekt von Prof. Claudia Landwehr untersucht Demokratiekonzeptionen von Bürger*innen und politischen Eliten in Deutschland und den USA

Die DFG hat Claudia Landwehr Förderung für ein Projekt bewilligt, das im deutsch-amerikanischen Vergleich anhand von Umfragen und Textanalysen untersucht, welche normativen Vorstellungen von Demokratie Bürger*innen und Angehörige politischer Eliten haben. Welche unterschiedlichen Demokratiekonzeptionen finden sich empirisch, inwieweit überschneiden sich diese, und weichen die Konzeptionen politischer Eliten systematisch von denen der Bürger*innen ab? Wie kommunizieren Parteien und Politiker*innen ihre normativen Demokratievorstellungen? Und inwieweit sind sie responsiv für sich verändernde Erwartungen der Bürger*innen?

Im Projekt sind zwei Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (65%) zu vergeben. Voraussetzung für die Einstellung sind ein sehr guter Studienabschluss in Politikwissenschaft (MA), sehr gute Englischkenntnisse und gute Methodenkenntnisse. Interessenten können sich direkt an Prof. Landwehr (landwehr@politik.uni-mainz.de) wenden.

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Hinweise zur Klausur im (Basis-)Modul Wirtschaft und Gesellschaft

Die Verantwortung für das (Basis-)Modul Wirtschaft und Gesellschaft ist zum 1.10.2021 an die neu berufene Kollegin Prof. Dr. Helen Callaghan übergegangen.

Studierende, die das Modul bereits vor dem WS 2021/22 begonnen haben, erhalten in diesem Semester letztmalig die Möglichkeit, eine von Prof. Dr. Claudia Landwehr gestellte und korrigierte Klausur zu schreiben.

Wenn Sie sowohl die Einführungsvorlesung (WS 2020/21) als auch die Themenvorlesung (SoSe 21) bei Prof. Landwehr gehört haben, können Sie sich anhand der Materialien zu diesen Vorlesungen auf die Klausur am 03.02.2022 vorbereiten. Die Klausur bezieht sich auf diese beiden Vorlesungen, eine Klausurvariante zu Vorlesungen aus weiter zurückliegenden Semestern wird nicht angeboten!

Wenn Sie im SoSe 21 die Themenvorlesung („Politisches Denken über Staat und Markt“) bei Prof. Landwehr gehört haben, die Einführungsvorlesung aber noch nicht gehört haben, wenden Sie sich bitte an Prof. Landwehr. Sie werden dann zur komplett digitalen Einführungsvorlesung aus dem WS 20/21 in Moodle freigeschaltet und können sich anhand der entsprechenden Materialien auf die Klausur am 03.02.2022 vorbereiten.

Bitte beachten Sie: Nach dem aktuellen Semester wird es keine weiteren Möglichkeiten mehr geben, eine von Prof. Landwehr gestellte und korrigierte Klausur im (Basis-)Modul Wirtschaft und Gesellschaft zu schreiben! Die Klausur im SoSe 22 wird von Prof. Callaghan gestellt und korrigiert und bezieht sich auf die EVL WS 21/22 und die TVL Sose 22.

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Das Institut für Politikwissenschaft lädt ein zum Master Projekttag

Das Institut für Politikwissenschaft lädt ein zum Master Projekttag am

Freitag, den 22.10.2021, von 14:00 bis 17:00 Uhr in Raum P 2 (das detaillierte Programm finden Sie hier).

Im Rahmen des Projekttages werden Studierende im Master ‚Empirische Demokratieforschung’ ihre im Rahmen eines Projektmoduls erarbeiteten Forschungsprojekte vorstellen.

Eingeladen sind alle Studierenden und Mitglieder des Instituts.

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Corona-Impfbus vor dem GFG

Liebe Studierende,

hiermit möchten wir Sie auf diesem Weg davon in Kenntnis setzen, dass am Mittwoch, 20. Oktober 2021, von 8 bis 16 Uhr, der Corona-Impfbus vor dem GFG halt machen wird.

 

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Studienbüro mit neuer Sprechstundenzeit montags

Die Sprechstundenzeiten des Büros von Sabine Schmidt ändern sich ab dem 01.10.21 auf folgende:

Mo. 15-16 Uhr (neu!)

Di. und Mi. 10-12 Uhr (wie bisher)

Neu ab Montag, den 11.10.21: Eine persönliche Sprechstunde vor Ort ist wieder möglich, aber nur nach vorheriger Vereinbarung (per Mail). Ein spontanes Vorbeikommen ist nicht möglich!  

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Herzlich Willkommen am Institut für Politikwissenschaft! Informationen zum Studienstart für Erstsemester im Wintersemester 2021/22

Die Einführungswoche für alle Erstsemester startet am Montag, den 11.10.2021, und wir freuen uns sehr, dass zu Ihrem Studienstart nach drei Semestern digitale Lehre ein großer Teil der Lehrveranstaltungen wieder in Präsenzform stattfinden kann. Schon jetzt möchten wir Sie zu unserer Einführungsveranstaltung einladen, die ebenfalls in Präsenzform und coronabedingt in zwei Gruppen stattfinden wird:

Einführungsveranstaltung für Erstsemester und Studienortwechsler im B.A. Politikwissenschaft Kernfach: Dienstag, 12.10.2021, 14.15-15.00h; Hörsaal N1 (Muschel), Johann-Joachim Becher Weg 21

Einführungsveranstaltung für Erstsemester und Studienortwechsler im Lehramtsstudiengang B.Ed. Sozialkunde und im B.A. Politikwissenschaft Beifach: Dienstag, 12.10.2021, 15.15-16.00h; Hörsaal N1 (Muschel), Johann-Joachim Becher Weg 21

Bitte beachten Sie auch jetzt schon die Hinweise zur Kontakterfassung über die JGU App unter https://kontakterfassung.uni-mainz.de/, die für alle Präsenzveranstaltungen und damit auch für die Einführungsveranstaltung gelten.

Zusätzlich richten wir derzeit ein digitales „Willkommen“ auf der Informations- und Kommunikationsplattform der JGU (lms.uni-mainz.de) ein. Dieses Erstsemester-Moodle ist ab Anfang Oktober für Sie eingerichtet - die Einladung erhalten Sie per Mail an ihren Uni-Account oder Sie gelangen zum Erstsemester-Moodle unter https://lms.uni-mainz.de. Im Moodle finden Sie Materialien und Informationen zum Studienverlauf, zur Organisation Ihres ersten Semesters und zu den Beratungsangeboten in der Einführungswoche, die Ihnen den Studienstart erleichtern sollen, egal ob Sie Ihr Studium im B.A. Politikwissenschaft als Kernfach oder Beifach aufnehmen oder ob Sie im Rahmen des Lehramtsstudiengangs B.Ed. ein Studium der Sozialkunde bei uns beginnen.

Wenn Sie sich jetzt schon genauer über den Aufbau Ihres Studiengangs und über das Institut für Politikwissenschaft informieren möchten, dann finden Sie wesentliche Informationen in unseren Erstsemesterbroschüren:

Erstsemesterbroschüre für Studierende im B.A. Kernfach Politikwissenschaft

Erstsemesterbroschüre für Studierende im B.A. Beifach Politikwissenschaft

Erstsemesterbroschüre für Studierende im B.Ed. Sozialkunde 

Der Erstsemesterstundenplan gibt Ihnen Hinweise, welche Lehrveranstaltungen Sie sinnvollerweise im ersten Semester belegen sollten:

Erstsemesterstundenplan für Studierende im B.A. Kernfach Politikwissenschaft

Erstsemesterstundenplan für Studierende im B.A. Beifach Politikwissenschaft

Erstsemesterstundenplan für Studierende im B.Ed. Sozialkunde

Bitte beachten Sie, dass Sie sich im Laufe der Einführungswoche für die Lehrveranstaltungen anmelden müssen. Die dafür vorgesehene Anmeldephase in Jogustine (unserer unieigenen Software) beginnt am Montag, den 11.10.2021 (13 Uhr) und endet am Donnerstag, den 14.10.2021 (13 Uhr). Danach, nämlich ab Montag, den 18.10.21 (13 Uhr) bis Freitag, den 22.10.21, 21 Uhr ist nur noch eine Vergabe von Restplätzen möglich.

Bei der Veranstaltungsanmeldung in Jogustine ist Ihnen der Fachschaftsrat Politikwissenschaft behilflich. Er ist Ihre Interessenvertretung und gestaltet ebenfalls ein Programm in der Einführungswoche. Alle Termine werden Sie im Erstsemester-Moodle sowie auf der Instagram-Seite des Fachschaftsrats (@powifachschaft) finden.

Für weitere Informationen rufen Sie bitte regelmäßig Ihre Emails in Ihrem Uni-Account ab (mail.uni-mainz.de). Tipps zur Freischaltung des Uni-Accounts finden Sie unter https://www.zdv.uni-mainz.de/erste-schritte-fuer-studierende/

Wir freuen uns auf Sie!

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Verabschiedung von Univ.-Prof. Dr. Ruth Zimmerling

Seit mehr als 35 Jahren ist sie dem Institut für Politikwissenschaft verbunden. Über viele Jahre hat sie das Institut maßgeblich geprägt. Nun verabschiedet sich Univ.-Prof. Dr. Ruth Zimmerling zum 30. September 2021 in den Ruhestand.

Ihre wissenschaftliche Karriere begann sie 1984 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Mainzer Institut für Politikwissenschaft. 1989 promovierte sie hier mit einer Arbeit zum Thema „Externe Einflüsse auf regionale Integrationsprozesse: Zentralamerika und Andenpakt“. Ab 1991 folgten dann Lehraufträge an den Universitäten Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main und Bamberg, die Vertretung einer C3-Professur für Internationale Beziehungen an der Universität Frankfurt/M. und Tätigkeiten als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bamberg und dann an der TU Darmstadt, wo sie sich 2002 mit einer Arbeit zu „Influence and Power: Variations on a Messy Theme" habilitierte. Anschließend vertrat sie eine C4-Professur für Politische Theorie an der Universität Hamburg. Im April 2003 wurde sie als Professorin für Politische Theorie an die JGU berufen und kehrte damit an das Mainzer Institut für Politikwissenschaft zurück.

Internationale Erfahrungen, die sie schon zum Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere am damaligen Lateinamerika-Schwerpunkt unserer Instituts sammeln konnte, begleiteten sie auch während ihres weiteren akademischen Werdegangs: Sie war Visiting Fellow an der University of Tampere in Finnland und der Australian National University in Canberra, Fernand Braudel Senior Research Fellow in Florenz/Italien, Gastprofessorin an der Universität Graz und am Middlebury College in Vermont/USA, Cátedra Extraordinaria "Ernesto Garzón Valdés" am Instituto Tecnológico Autónomo de México (ITAM) in Mexico City, Vice President des „Tampere Club“ in Finnland sowie Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Akkreditierungsagentur des Baskenlandes.

Sie engagierte sich als Mitglied des Vorstands in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW), Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte, war Mitglied in der PVS-Redaktion und ist nach wie vor Mitglied der Ethik-Kommission der DVPW.

Auch an der JGU erwarb sie sich große Verdienste. In unserem Fachbereich Sozialwissenschaften, Medien und Sport war sie u. a. Prodekanin für Studium und Lehre, langjähriges Mitglied des Fachbereichsrats sowie Vorsitzende des BA-Prüfungsausschusses und des Ausschusses für Studium und Lehre. Über den Fachbereich hinaus engagierte sie sich als Mitglied im Zentrum für Lehrerbildung, im Koordinationsausschuss des Forschungszentrums für Sozial- und Kulturwissenschaften Mainz (SOCUM), im Senat sowie im Senatsausschuss für Studium, Lehre und wissenschaftliche Weiterbildung. Und bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand war sie die Gleichstellungsbeauftragte des Senats.

Am Institut für Politikwissenschaft war sie in zwei Amtszeiten Geschäftsführende Leiterin und als Programmbeauftragte für Mainz federführend am Aufbau des trinationalen Masterstudiengangs „European Studies“ mit den Universitäten von Dijon und Opole beteiligt.

Aber damit ist kaum etwas darüber gesagt, wie verdient sie sich um die Mainzer Politikwissenschaft gemacht hat: Sie engagierte sich über viele Jahre unermüdlich für das Institut, trug erheblich zu dessen Weiterentwicklung und der hier angebotenen politikwissenschaftlichen Studiengänge bei und prägte nicht zuletzt das Theorieverständnis mehrerer Generationen von Studierenden. Neben der eigenen Forschung, die in einer Vielzahl von Publikationen resultierte, war es ihr in ihren Lehrveranstaltungen, die eine enorme inhaltliche Breite von Themen abdeckten, immer ein besonderes Anliegen, den Studierenden die theoretischen Grundlagen der empirischen und normativen Politikwissenschaft zu vermitteln und sie zu einer (wissenschafts-)theoretisch fundierten, analytisch klaren Auseinandersetzung mit politikwissenschaftlich relevanten Fragestellungen zu befähigen.

 

Das Kollegium des Instituts für Politikwissenschaft bedankt sich bei Ruth Zimmerling für ihren langjährigen, außergewöhnlichen Einsatz ganz herzlich und wünscht ihr für ihren neuen Lebensabschnitt Gesundheit, alles Gute und weiterhin viel Schaffenskraft!

 

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Dr. Helen Callaghan übernimmt Professur „Politische Ökonomie“ zum Wintersemester 2021/22

Dr. Helen Callaghan, bisher am European University Institute in Florenz tätig, hat den an sie ergangenen Ruf an die JGU auf die Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt „Politische Ökonomie“ angenommen und wird das Mainzer Institut für Politikwissenschaft ab dem kommendem Wintersemester verstärken. Wir heißen Frau Callaghan herzlich willkommen und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!

 

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